AlzheimerForum Impressum Übersicht AAI transparent Entstehungsgeschichte

AlzheimerForum

 

Freude erleben - trotz AlzheimerAAI-Logo

AAI transparent: Unsere Entstehungsgeschichte

mehr zur AAI Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. Transparent: Entstehungsgeschichte
Hilfsangebote
pers. Beratung
Gesprächsgruppen
Krankenbetreuung
gem. Aktivitäten
Information

Projektideen
Trauergruppe
Alzheimer-Telefon
Nachbarschaftshilfe
Alzheimer-WG
Lobby fürs Alter

Veranstaltungen
für pfl. Angehörige
für Profis
für Angeh. + Profis

AAI transparent
Leitbild
Satzung
Ziele
Konzeption
Auszeichnungen
Mitarbeiter
Historie
Berichte
Rundbriefe
Selbstdarstellungen
Pressespiegel
Kooperationen

AAI fördern
spenden
beitreten
mitwirken









Wir haben viele Informationen auf unserer Website im pdf-Format bereit gestellt.
Zum Betrachten dieser pdf-Datei (Dateigröße in KB)-Dateien benötigen Sie den Acrobat Reader.
Die aktuelle Version stellt Adobe kostenlos zur Verfügung.

pdf-Dateien können sehr groß sein. Die Dateigröße wird Ihnen angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger für einen Moment auf dem pdf-Datei (Dateigröße in KB)-Zeichen stehen lassen.

 
Zygote

Die Entstehungsgeschichte Der AAI beginnt lange vor der Vereinsgründung. Hier ein paar Quellen, in denen Sie stöbern können wie es zur Vereinsgründung gekommen ist:

  1. In unserem Wettbewerbsbeitrag zum Altenpflegepreis 1996 haben wir die Anfänge unserer Arbeit dargestellt.

  2. Für das GeroCare-Hearing des KDA beschrieben wir den Eigeninitiativen Aufbau eines Selbsthilfenetzwerkes für pflegende Angehörige von Demenzkranken

  3. Anlässlich der Fünfjahresfeier ließen wir im Rahmen einer kleinen pdf-Datei (154 KB)Zeitreise eine Reihe von Zeitzeugen zu Wort kommen.

In der Abbildung links sehen Sie übrigens das Faltblatt, das ursächlich war für die Entstehung unseres Logos. Frau Drenhaus-Wagner, hatte kurz nach Vereinsgündung einem Grafiker und Mitarbeiter der Selbsthilfekontaktstelle in Berlin-Marzahn, Peter Hertzfeldt, eine Begebenheit erzählt und zugleich um den Entwurf eines Flyers zur Darstellung ihrer Arbreit gebeten. Wir fanden den Entwurf so gelungen, dass wir uns entschieden, die Vase zu unserem Logo zu machen. Mit der Umbenennung des Vereins von Angehörigen-Initiaitve Berlin e.V. in Alzheimer Angehörigen-Initiaitve e.V. entstand dann das bis heute verwendete Logo mit Schriftzug.

20 Jahre AAI: Viel erreicht - große Aufgaben liegen vor uns

Einladung zur Jubiläumsfeier

Bitte klicken Sie auf das Bild, um es groß angezeigt zu bekommen.

Die 1993 gegründete Alzheimer Angehörigen-Initiative (AAI) hilft allbezirklich Menschen mit einer Demenz und ihren Angehörigen u.a. durch

  • individuelle aktivierende Einzelbetreuung
  • 15 halbtägige Betreuungsgruppen
  • 11 Angehörigengesprächsgruppen
  • mehrere Betreute Urlaube jährlich
Mit fast 700 Mitgliedern ist die Alzheimer Angehörigen-Initiative seit vielen Jahren eine der drei größten Mitgliedsorganisationen der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft und zudem die erste und bislang einzige mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem. Zur Zukunftssicherung hat der gemeinnützige Verein eine ebenfalls gemeinnützige GmbH ausgegründet. Diese ist eine von nur zwei Berliner Anbietern eines Betreuungsdienstes mit hauswirtschaftlicher Versorgung gem. §125 SGB XI. Für 2017 ist die Eröffnung einer Tagespflegeeinrichtung ausschließlich für Menschen mit einer Demenz geplant. Ausführliche Informationen über uns finden Sie in unserem Jahres- und Wirkungsbericht 2016.

Die AAI feierte den 10 Jahrestag der Vereingründung mit einer Gala im Roten Rathaus

DGF-Film - Klick aufs Foto startet Film (5 Min. - mov-Datei: 10 MB)







Klick aufs Foto startet 5 Min.-Film des Deutschen Gesundheitsfernsehens
DEUTSCHES GESUNDHEITSFERNSEHEN



Hier klicken, um QuickTime-Movieplayer gratis zu intallieren!

Am 23.06.07 feierte die Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. (AAI) ihr 10-jähriges Bestehen im Roten Rathaus von Berlin mit einer Gala, die unter dem Motto stand: Freude erleben - trotz Alzheimer.
Durch die Veranstaltung führte die Schirmherrin Ines Krüger.
Der Kinder- und Jugendchor des Händel-Gymnasiums unter Leitung von Jan Olberg eröffnete und schloss die Gala.
Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher übermittelte persönlich ihr pdf-Datei Grußwort.
Das pdf-Datei Grußwort der Deutschen Alzheimer Gesellschaft spach deren 2. Vorsitzende, Ulrike Knebel, Dortmund.
Frau Prof. Dr. Steinhagen-Thiessen lobte u.a. die segensreiche Arbeit der AAI, die mittels Internet weit über die Grenzen Berlins hiaus wirke.
Britta Schroer und Thomas Bentsch zogen die Gäste mit einem kunstvoll dargebotenen langsamen Walzer und einem hinreißenden Tango in ihren Bann.
Die Drehbuchautorin, Regisseurin und Schauspielerin Ilse Biberti las aus ihrem Buch Hilfe, meine Eltern sind alt.
Der Sänger, Schauspieler, Musical Star Rainer Luhn verzauberte sein Publikum mit beliebten Melodien.
Die erste Vorsitzende der AAI, Rosemarie Drenhaus-Wagner, sprach die Laudatio für das Studententeam, das für die AAI das Kommunikationskonzept entwickelte.
Das AAI-Vorstandsmitglied Jochen Wagner ehrte sowohl den Initiator des AlzheimerForums und Mitbegründer der Internet-Selbsthilfegruppe AlzFor-L, Werner Saumweber, als auch den Kompetenzträger Günther Schwarz für seine vorbildliche Zusammenarbeit.

Schließlich versteigerten die Clowns der Roten Nasen noch 7 Übernachtungen im Gästehaus am Bornweg (Bad Sacha / Harz).
Nach der Pause lud das Duo Little Rock zum Tanz ein.

Hintergrund zur Ausgründung der
Alzheimer Angehörigen-Initiative gemeinnützigen GmbH (AAI gGmbH)

Die AAI ist Gründungsmitglied der 2005 vom PARITÄTischen LV Berlin initiierten Qualitätsgemeinschaft Gesundheit. Im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems folgte der AAI-Vorstend dem in dem Papier Qualität fängt im Vorstand an aufgezeigtem Weg. Dabei wurde deutlich, dass sich der Vorstand weniger vom operativen Tagesgeschäft treiben lassen darf, sondern sich in erster Linie der strategischen Ausrichtung des Vereins zuwenden muss. Konsequenter Weise verpflichtete sich der Vorstand fortan auf das in dem Papier Strategisches Management für Nonprofit-Organisationen niedergelegten Gedankengut. In den Monaten ohne Vorstandssitzung trafen sich der Vorstand, die Qualitätsmanagementbeauftragte und die Koordinatorin der regionalen Hilfsangebote fortan in der Funktion eines Strategiearbeitskreises.
Erste Aufgaben dieses Strategiearbeitskreises waren die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses in Bezug auf

sowie die Selbstbewertung des jeweiligen Erfüllungsgrades.

Ab 2009 moderierte ein vom PARITÄTischen Landesverband Berlin e.V. gestellter externer Berater den Strategiearbeitskreis, der sich in der Folge aus 3 Vorstandsmitgliedern und 3 Mitarbeitern (Qualitätsmanagementbeauftragter, Koordinator regionaler Hilfsangebote, 1 Vertreter der Teamleiter) zusammensetzte. Die bereits 2008 erarbeiteten Ziele wurden weiter verfolgt:

  1. Gewährleistung quantitativ und qualitativ bessere Erfüllung des Satzungszwecks durch professionelle Leitung unter Vermeidung von dauerhafter Erschöpfung im Amt (Burn-out),
  2. Existenzsicherung des AAI e.V. durch Zusammenstellung eines nachhaltig wirksamen Vorstands,
  3. deutliche Begrenzung der Gefahr, dass Vorstandsmitglieder mit ihrem Privatvermögen in Haftung genommen werden können.

Nachfolgende Arbeitschritte waren die

  1. Identifikation von Problemfaktoren und
  2. Analyse und Verständigung über das Veränderungsprojekt

mit dem Ergebnis, dass zur Lösung der erkannten Personal- und Strukturprobleme

  1. ein nachhaltig funktionsfähiger Vorstand sicherzustellen ist,
  2. die Leistungsfähigkeit der Organisation erhöht werden muss, um dem gegebenen Bedarf gerecht werden zu können,
  3. durch eine starke Führung Effektivität und Effizienz der Arbeit sicher zu stellen ist.

Um diese 3 Ziele zu erreichen, wurde die Ausgründung der gegen Entgelt erbrachten Dienstleistungen in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) konsequent vorangetrieben. Der zu diesem Zweck erarbeitete Projektplan wurde Schritt für Schritt weiter umgesetzt:

  1. Identifikation von Möglichkeiten zur Erweiterung des Leistungsspektrums,
  2. Grundsatzentscheidung zur Ausgründung einer gGmbH,
  3. Trennung der Aufgaben des AAI e.V. und der auszugründenden AAI gGmbH (Aufgabenbeschreibung Vorstand, Stellenbeschreibung Geschäftsführer),
  4. Schaffung vertraglicher Grundlagen (Gesellschaftervertrag, Satzungsänderung e.V.),
  5. Ausschreibung und Auswahl eines hauptamtlichen Geschäftsführers, der zum 1.7.09 als Projektleiter des Ausgründungsprojekts eingestellt wurde.

Letzter Arbeitsschritt des Strategiearbeitskreises war die Formulierung des strategischen 5-Jahresziels. Vor die Entscheidung gestellt, Preisbrecher oder Spitzenleister zu sein, hat sich die AAI für den Weg entschieden, sich zum Spitzenleister zu entwickeln.

Auf Basis der Vision „Die AAI deckt den Bedarf der pflegenden Angehörigen Demenzerkrankter in Berlin nach Beratung, Vermittlung und Entlastung“ formulierte der Arbeitskreis das strategische 5-Jahresziel. Damit war die Arbeit des Strategiearbeitskreises erfolgreich abgeschlossen.

Erste Aufgabe des designierten Geschäftsführers war die Gestaltung des Übergangs vom AAI e.V. zur AAI gGmbH (Zeitraum 01.07.-31.12.09), insbesondere die Durchführung

  • aller erforderlichen juristischen, fiskalischen und gesellschaftlichen Formalien
  • der „innerbetrieblichen“ Analysen und Anpassungsprozesse

Neben dem Projektleiter veranlasste auch der Vorstand weitere Schritte um die Ausgründung fristgerecht zum Jahreswechsel 2009/2010 zu vollenden:

  • Als Gegengewicht zum Geschäftsführer in der Gesellschafterversammlung wurde ein Vollkaufmann und zugleich Krankenkassenvertreter für das Amt des Schatzmeisters gewonnen.
  • Alle notwendigen Änderungen der Satzung und sonstigen zur Ausgründung erforderlichen Anträge wurden von der Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit beschlossen.
  • Die AAI-Mitarbeiter wurden form- und fristgerecht über den Wechsel Ihres Arbeitgebers per 01.01.10 gemäß § 613a BGB (Betriebsübergang) informiert.
  • Der Anstellungsvertrag für den Geschäftsführer und der Darlehensvertrag für die AAI gGmbH wurden erarbeitet und unterzeichnet, das Konto für die AAI gGmbH eingerichtet und das Stammkapital eingezahlt.
  • Beim Finanzamt für Körperschaften wurde die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für die AAI gGmbH vorangegangener Absicherung beantragt.
  • Der Gesellschaftsvertrag wurde am 23.12.09 notariell beurkundet so dass die AAI gGmbH i.G. ab 01.01.10 operativ tätig werden konnte.

Anfang 2010 nahm die AAI gGmbH ihr operatives Geschäft auf. Zunächst übernahm die AAI gGmbH die bereits gegen Entgelt erbrachten Dienstleistungen um sie später um zusätzliche Leistungsangebote zu erweitern.

Am 13.01.10 wurde die AAI gGmbH mit der Betriebs-Nr. 20705071 ins Handelsregister eingetragen.

Auf die Mitglieder und Leistungsnehmer hatte die Ausgründung keine Veränderungen zur Folge. Beide Körperschaften

  • treten unter dem gleichen Logo und Namen (AAI) in Erscheinung und
  • unterscheiden sich nur durch den Zusatz e.V. bzw. gGmbH, welcher die jeweilige Rechtsform verdeutlicht.

Der AAI e.V. und die AAI gGmbH wollen mit einem gemeinsamen Logo ihre innere Verbundenheit zum Ausdruck bringen, die ihren Ausdruck finden

Unseres Erachtens ist es für die Ratsuchenden und Nutzer unserer Angebote letztlich egal unter welcher Rechtsform die Leistung erbracht wird, die sie in Anspruch nehmen, zumal sowohl e.V. als auch GmbH beide gemeinnützig sind.
Dass die Rechtsform nicht mehr aus dem Logo hervorgeht, erschien einer Mitarbeiterin der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. (DAlzG) ein wenig problematisch: "Die Ratsuchenden und Nutzer der Angebote sollten doch immer Klarheit darüber haben, ob sie es mit einem gemeinnützigen Verein oder einer gGmbH zu tun haben."
Dieser Auffassung mögen wir nicht folgen: Nicht nur, dass im Logo der DAlzG ebenfalls keine Rechtsform zum Ausdruck kommt, treten viele Mitgliedsorganisationen unter dem Logo ihres Dachverbands auf, obwohl sie eigenständige Körperschaften sind. Das wird ebenso akzeptiert, wie das Auftreten der Mitgliedsorganisationen des Diakonischen Werks unter dem Kronenkreuz-Logo. Dennoch stellt sich die Frage, ob sich all diese Organisationen so sehr den gleichen Anforderungen unterwerfen, wie es der AAI e.V. und die AAI gGmbH tun.

Natürlich sind im Innenverhältnis zwischen dem AAI e.V. und der AAI gGmbH Befugnisse und Verantwortlichkeiten durch das gemeinsame Qualitätsmanagementhandbuch klar geregelt - dort sind die jeweiligen Geltungsbereiche eindeutig dargestellt. Das mit einem ebenfalls gemeinsam bestittenen externen Audit durch die SQ-Cert haben übrigens beide Körperschaften auch gleichzeitig das PARITÄTische Qualitätssiegel® erlangt und sind damit die ersten und bisher einzigen Alzheimer-Organisationen deutschlandweit, die nach einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem arbeiten.

Um die im Innenverhältnis geschaffene Klarheit auch nach außen transparent zumachen, veröffentlichen wir hier unser Organigramm:

Außerdem stellen wir auf unserer Übersichtsseite durch farbliche Hinterlegung dar, welche Seiten unserer gemeinsamen Web-Präsenz in die Zuständigkeit des AAI e.V. bzw. der AAI gGmbH fallen. Dabei soll nicht verschwiegen werden, dass es auch Hilfsangebote und Themen gibt, die beide Körperschaften gleichermaßen betreffen. So werden z.B. einige fachlich geleitete Angehörigengespächsgruppen von Vorstandsmitgliedern des AAI e.V. geleitet und andere von Mitarbeitern der AAI gGmbH. Titel gemeinsamer Themen und sich überschneidende Hilfsangebote sind entsprechend mit einer Mischfarbe hinterlegt.

Disclaimer   © Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Tel. 030/473789-95, AAI@AlzheimerForum.de