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Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus
Gut besucht: Jeweils 1/3 pflegende Angehörige, Pflegefachkräfte (z.T. in Ausbildung) und sonstige Interessierte.

Alljährlich veranstalten wir - unter der Schirmherrschaft eines Senators im Roten Rathaus ein halbtägiges Alzheimer-Symposium mit Vorträgen zu medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Themen.
Jedes Alzheimer-Symposium steht unter einem Thema, an dem sich die einzelnen Vorträge ausrichten. Diese waren:

2016: Titel wird noch festgelegt
2015: Demenz: Den Menschen gerecht werden
2014: Demenz: Achtsam werden!
2013: Demenz: Ethische Herausforderungen
2012: Angehörige, Pflegende, Institutionen: Gemeinsam für Menschen mit Demenz
2011: Herausforderndes Verhalten: Strategien für schwierige Situationen
2010: Menschen mit Demenz Respekt erweisen!
2009: Alzheimer: Mit der Krankheit LEBEN
2008: Alzheimer: Zukunft gestalten!
2007: Alzheimer: Neue Wege gehen!
2006: Alzheimer: Die Herausforderung annehmen!
2005: Alzheimer: Angehörige entlasten
2004: Alzheimer: Die späte Krankheitsphase
2003: Alzheimer: Chancen nutzen!
2002: Alzheimer: Die Würde bewahren
2001: Alzheimer: Wie der Krankheit wirksam begegnen?
2000: Alzheimer: Mit der Krankheit leben
1999: Alzheimer: Durchsetzen, was die Kranken und ihre Angehörigen brauchen!

Demenzkranke können zum Symposium mitgebracht werden. Sie werden während der Vorträge (und auch 1/4 Std. vorher sowie eine 1/2 Std. danach) von Fachkräften im Hause aktivierend betreut. Vorherige Anmeldung hierzu ist bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung unbedingt erforderlich. Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr unter der Telefon-Nummer 030/47 37 89 95. Die Kosten für die Krankenbetreuung in Höhe von 30 Euro werden -bei Vorliegen einer Pflegestufe - von den Pflegekassen erstattet.


18. Alzheimer Symposium am 04.11.2016
13:30 - 19:00 Uhr (incl. Rahmen) Programm

  • NN
    (künftiger Senator für Gesundheit und Soziales und Schirmherr des 18. Alzheimer Symposiums)
    Grußwort
  • Prof. Dr. med. Ursula Müller-Werdan
    (Ärztliche Leiterin Evangelisches Geriatriezentrum Berlin, Direktorin des Lehrstuhls für Geriatrie der Charité – Universitätsmedizin Berlin)
    Altern heute und morgen unter besonderer Berücksichtigung der Demenz
  • Erich Schützendorf
    (Diplom-Pädagoge, Buchautor, ehemals Direktor der Volkshochschule Viersen)
    Das Recht auf Eigensinn – ein wohlwollender Blick auf Menschen mit Demenz und ihre Begleiter
  • Jochen Gust
    (Altenpfleger, Buchautor, Leiter Fachdienst Geriatrie im Sankt Elisabeth Kran-kenhaus Eutin)
    Jetzt gib doch endlich Ruhe!“ Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus erfolgreich behandeln
  • Rosemarie Drenhaus-Wagner
    (Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Berlin)
    Schlusswort


17. Alzheimer Symposium 2015

Demenz: Den Menschen gerecht werden

„Den Menschen gerecht werden“ – unser diesjähriges Motto ist bewusst sehr offen formuliert. Es beinhaltet eine Verpflichtung des Staates und der Gesellschaft: zunächst gegenüber den Menschen mit Demenz, aber auch gegenüber ihren Angehörigen und den beruflich Pflegenden. Die Neuregelungen der Pflegeversicherung stellen einen Versuch dar, den Betroffenen besser gerecht zu werden. Was wurde erreicht, was bleibt zu tun? Krankenhäuser behandeln in steigendem Maß Patienten mit der „Nebendiagnose Demenz“, sind aber auf deren Bedürfnisse kaum eingerichtet. Nicht selten verschlechtert sich die Hirnleistung, mitunter wird die Entlassung in ein Pflegeheim erforderlich. Was tun Krankenhäuser, um diesen Patienten gerecht zu werden? Das Hauptthema schließlich scheint zu „Gerechtigkeit“ auf den ersten Blick keinen Bezug zu haben. Wir werden hören, welche Rolle Bedürfnisse und Beziehung für ein wirkliches Verstehen haben. Es scheint so einfach, doch: Beherzigen wir das in unserem Alltag?
Viele Fragen, die nach Antworten verlangen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns einen anregenden Nachmittag!


16. Alzheimer Symposium 2014

Demenz: Achtsam werden!

Eine Demenz stellt Patienten, Angehörige und Pflegefachkräfte vor besondere Herausforderun-gen. „Achtsam werden“ fordert dazu auf, die jeweiligen Belastungen wahrzunehmen und mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren. Exemplarisch wollen wir im diesjährigen Symposium drei Aspekte herausgreifen: Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für Demenzpatienten ein erheblicher Stressfaktor. Wir wollen Missstände benennen, aber auch positive Ansätze vorstellen. Pflegende Angehörige sind oft die „zweiten Patienten“. Eine neue Rehabilitationseinrichtung nimmt sich gezielt dieser Angehörigen an. Sexualität kann als beglückend, aber auch beunruhigend und verstörend erlebt werden. Ein gesunder Umgang mit diesem Thema setzt voraus, achtsam für die eigenen Einstellungen zu werden und diese auch kritisch zu hinterfragen.
„Achtsam werden“ beschreibt letztlich einen Prozess, dessen Ende nicht abzusehen ist. Hier und heute können wir uns aber auf den Weg begeben.


15. Alzheimer Symposium 2013

Demenz: Ethische Herausforderungen

In Folge einer zunehmend partnerschaftlich verstandenen Beziehung zwischen Behandelnden, Pflegenden und Menschen mit Demenz rücken ethische Themen stärker in den Vordergrund. Immer noch haben sie aber in Lehre und Forschung nicht den Stellenwert, der ihnen gebührt. Wir wollen uns deshalb in unserem diesjährigen Symposium mit ethischen Fragen beschäftigen, die echte Herausforderungen darstellen und unter Umständen auch erhebliches Konfliktpotenzial bergen. Solche Fragen stellen sich in allen Stadien der Erkrankung: Kommt es im Frühstadium entscheidend auf eine sensible Aufklärung über die Diagnose an, wird im Spätstadium oft die Ernährung zum beherrschenden Konfliktfeld. Weithin vernachlässigt wird die Frage der Schmerzerfassung und behandlung bei Demenz. Daher wollen wir dieser Problematik besonderen Raum geben. In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmenden interessante Vorträge, die viel Stoff zum Nachdenken bieten und vielleicht auch die ein oder andere neue Einsicht ermöglichen.


14. Alzheimer Symposium 2012
Bericht dazu

"Angehörige, Pflegende, Institutionen: Gemeinsam für Menschen mit Demenz"

DCM-Trainer Detlef Rüsing (MScN)
Durch seinen lebendige Vortragsweise zog der DCM-Trainer Detlef Rüsing die Teilnehmer des 14. Alzheimer-Symposiums in seinen Bann.

Mit fortschreitender Demenz werden die Erkrankten mehr und mehr abhängig von der Hilfe anderer Menschen. Leisten Angehörige diese Hilfe zunächst meist allein, werden später oft ambulante Pflegekräfte hinzugezogen. Zuletzt sind möglicherweise auch Pflegeheime involviert. Damit Lebensqualität trotz fortschreitender Erkrankung erhalten bleibt, bedarf es nicht nur des engagierten Einsatzes aller Beteiligten, sondern auch deren guter Zusammenarbeit. In der Praxis gestaltet sich diese jedoch oft schwierig. Schuldgefühle, die Betreuung nicht alleine leisten zu können, führen bei Angehörigen mitunter zu Kritik an professionell Pflegenden. Diese wiederum sehen angesichts knapper Zeitkontingente in Angehörigen u.U. primär einen Störfaktor, der die Einhaltung etablierter Pflegestandards behindert. Auch Institutionen wie Pflegeheime können entscheidend zur Sicherung von Lebensqualität beitragen. „Dementia Care Mapping“ ist ein Verfahren, das zur Verbesserung der Pflegequalität in Institutionen entwickelt wurde. Wie ein partnerschaftliches Miteinander aller Akteure gelingen kann, soll unser Symposium zeigen.


13. Alzheimer Symposium 2011

"Herausforderndes Verhalten: Strategien für schwierige Situationen"

Nicole Richard (Hauptreferentin 2010) während der persönlichen Beratung nach dem Ende der Vorträge ist auch 2011 wieder mit dabei
Nicole Richard (Hauptreferentin 2010 und 2011)
- während der persönlichen Beratung nach dem Ende der Vorträge.

„Herausforderndes Verhalten“: Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich von Angehörigen und professionell Pflegenden gefürchtete Verhaltensweisen wie dauerndes Rufen, Aggressivität, Unruhezustände und vieles mehr. „Herausforderndes Verhalten“ ist dabei eine sehr sinn¬volle Bezeichnung, weil sie den Blick auf unsere Reaktionen lenkt: Wir sind herausgefordert, stoßen wir doch an die Grenzen unseres üblichen Tuns. Kreative Lösungen sind gefragt! Konkret wollen wir überlegen: Könnte Humor manchmal helfen? Was verbirgt sich hinter Weglaufen, wie können wir sinnvoll reagieren? Und schließlich: Wie geht die Integrative Validation mit herausforderndem Verhalten um? In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns anregende Diskussionen mit einem offenen Blick für neue, möglicherweise auch unkonventionelle, Perspektiven.


12. Alzheimer Symposium 2010:

"Menschen mit Demenz Respekt erweisen!"

Fast alle 350 Sitzplätzen waren 2010 besetzt.
Fast alle 350 Sitzplätzen waren 2010 besetzt.

Das Thema Demenz, lange Zeit tabuisiert, dringt immer stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein. Damit wächst allmählich auch die Erkenntnis, dass Menschen mit Demenz bislang häufig nicht als Menschen mit legitimen Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen werden. Stattdessen degradieren wir sie zu passiven Kranken, weil wir meinen, am besten beurteilen zu können, welche Entscheidungen, welche Hilfen nötig sind. „Respekt“ ist daher das übergeordnete Thema unseres diesjährigen Symposiums. Wir werden hören, wie Menschen mit Demenz beginnen, aktiv ihre Bedürfnisse zu artikulieren, wie der Gesetzgeber die Rechte von Menschen mit Demenz stärkt, und welche Bedeutung „Respekt“ für die Integrative Validation hat. Nur Respekt ermöglicht ein partnerschaftliches Miteinander. Möge unser Symposium dazu einen kleinen Beitrag leisten!


11. Alzheimer Symposium 2009:

"Alzheimer: Mit der Krankheit LEBEN"

Cover des Readers zum 3. Alzheimer-Symposium (2001)
Zu den ersten vier Alzheimer-Symposien haben wir je einen Reader erstellt, der das Gesagte über den Tag hinaus festhält.

Die meisten Demenzen schreiten langsam voran. Zwischen dem Beginn der Alzheimer-Krankheit und ihrem Endstadium können durchaus 10 Jahre oder mehr liegen. Lebensqualität zu sichern, muss deshalb Leitprinzip jeder Therapie sein. Maßnahmen und Zielsetzungen werden sich dabei im Verlauf ändern: Im Frühstadium etwa können Gesprächsgruppen Mut machen für ein weiterhin möglichst selbstständiges Leben, während in der Spätphase die tiergestützte Therapie Möglichkeiten zur Sinnesanregung und Kontaktaufnahme bietet. Auch Angehörige können von jeweils unterschiedlichen Hilfsangeboten profitieren.
Der typische Demenzpatient ist alt und multimorbide. Krankenhausbehandlungen sind oft unumgänglich, obwohl die fremde Umgebung massive Ängste auslösen kann. Ihrer besonderen Verantwortung für Demenzkranke werden die meisten Einrichtungen bislang nicht gerecht; die Demenz gilt eher als Störfaktor. Das demenzfreundliche Krankenhaus als unverzichtbarer Bestandteil von Lebensqualität wird deshalb ein weiteres zentrales Thema unseres Symposiums sein.


10. Alzheimer Symposium 2008:

"Alzheimer: Zukunft gestalten!"

Erwin Böhm am Referententisch
Nach Beendigung der Vorträge, stehen die Referenten noch zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.
Wie viel in der Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Demenz noch zu tun ist – wer wüsste das besser als die betreuenden Angehörigen. Die triste Realität sollte uns nicht entmutigen, sondern viel-mehr anspornen, uns für Veränderungen einzusetzen, also: Zukunft zu gestalten! Was zunächst für ein wohl-klingendes Veranstaltungsmotto ohne praktische Konsequenz gehalten werden könnte, ist tatsächlich sehr konkret gemeint. Denn die Zukunft beginnt bereits heute, an den unterschiedlichsten Orten: In universitären und industriellen Forschungslabors, in Behörden und Verbänden, aber genauso in Pflegeheimen und in Fami-lien, die einen Demenzkranken zu Hause betreuen. Zukunft gestalten kann und soll also jeder, im Kleinen oder im Großen. Aus der Vielzahl bereits vorhandener Ansätze wollen wir einige exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium vorstellen.
Presseecheo: externer Link Neues Deutschland 27.10.08

9. Alzheimer Symposium 2007:

"Alzheimer: Neue Wege gehen!"

Schirmherrin der Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus: Gesundheitssenatorin Katrin_Lompscher
Schirmherrin des Symposiums 2007: Gesundheitssenatorin
Katrin Lompscher

Derzeit leiden 1,2 Mio. Menschen in Deutschland an einer Demenz – Tendenz steigend. Angesichts der damit verbundenen Herausforderungen ist eine kritische Bestandsaufnahme bisheriger Konzepte von Politik, Kranken- und Pflegeversicherung, professioneller Pflege und Selbsthilfe dringend geboten. Manche der bisher eingeschlagenen Pfade werden sich dabei als nur begrenzt wirksam – unter Umständen sogar als Sackgasse – erweisen. Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen! Gleichzeitig bedürfen auch diese der kritischen Reflexion. Ein solches Fragen, Suchen und Neubewerten hat in vielen Bereichen der Demenzforschung und -versorgung begonnen. Einige Aspekte wollen wir in unserem diesjährigen Symposium exemplarisch herausgreifen. Lassen Sie uns gemeinsam nach Antworten suchen!

8. Alzheimer Symposium 2006:

"Alzheimer: Die Herausforderung annehmen!"

Alzheimer-Symposium im Roten Rathaus
Seit 2002 finden die Alzheimer-Symposien im großen Saal des Roten Rathauses statt.

Aus welcher Perspektive auch immer wir uns der Alzheimer-Krankheit nähern - wir sind mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Einige davon werden exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium benannt: So lassen die steigende Lebenserwartung und die zunehmende Zahl Alleinlebender erkennen, dass die Alzheimer-Krankheit in den kommenden Jahrzehnten ein zentrales Thema für Medizin, Gesellschaft und Politik werden wird. Sexualität wiederum kann als beglückend, aber auch beunruhigend und verstörend erlebt werden, insbesondere bei Menschen mit eingeschränkter Hirnleistung und Verhaltenskompetenz. Die Einstufung in die Pflegeversicherung war und ist eine Herausforderung für viele Angehörige. Das gemeinsame Erinnern von Angehörigen und Kranken mag auf den ersten Blick nicht zum Schwerpunkt passen. Doch unter den Mühen des Alltags kann auch der stärkende Blick zurück auf die gemeinsame Lebensgeschichte zu einer Herausforderung werden.

Herausforderungen bieten auch Chancen: für persönliches Wachstum, vor allem aber für mehr Lebensqualität von Kranken und Angehörigen. Dafür wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen einsetzen!

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7. Alzheimer Symposium 2005:

"Alzheimer: Angehörige entlasten"

Alzheimer-Symposium im Roten Rathaus
Eröffnung durch die AAI-Schirmherrin externer Link Ines Krüger

Wie kaum eine andere Erkrankung greift die Alzheimer-Krankheit in das Leben der nächsten Angehörigen ein. Im Zuge der oft jahrelangen Pflege entwickeln Angehörige häufig selbst körperliche oder seelische Erkrankungen.
Eine Entlastung muss auf zwei Ebenen ansetzen, auf der des Patienten und der des Angehörigen. Unser diesjähriges Symposium wird deshalb einen Bogen schlagen von der medikamentösen Therapie der Demenz und der Behandlung eines oft verschämt verschwiege-nen Begleitsymptoms, der Inkontinenz, über ein wirksames Gruppenangebot für Berliner Angehö-rige bis hin zu neuartigen Unterstützungsformen via Internet.
Das Symposium vermittelte neue Erkenntnisse und stärkte den Mut, diese im Alltag umzusetzen.

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6. Alzheimer Symposium 2004:

"Alzheimer: Die späte Krankheitsphase"

Schirmherrin der Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus: Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner
Schirmherrin der Symposien 2002 bis 2006: die damalige Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner

Wie kaum eine andere Erkrankung bedeutet die Alzheimer-Krankheit einen zunehmenden Verlust von Fähigkeiten. Wer nicht zuvor an anderen Erkrankungen stirbt, gerät zwangsläufig irgendwann in das Stadium der Schwerstpflegebedürftigkeit. Der jahrelange Abschied von einer geliebten vertrauten Person mündet nun in seine schmerzlichste Phase: Die Angehörigen müssen Verantwortung für einen Menschen übernehmen, der ihnen nicht mehr den Weg weisen kann. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt unseres Symposiums möchten wir speziell die Angehörigen von Alzheimerkranken im späten Stadium in dieser schwierigen Aufgabe unterstützen.

Mit welchen medizinischen Komplikationen ist in dieser Krankheitsphase zu rechnen? Ist eine antidementive Therapie noch möglich?


Welche Vor- und Nachteile bietet eine PEG (Perkutane Endoskopische Gastrostomie = Magensonde) Demenzkranken mit Ernährungsstörungen? Gibt es Alternativen? Welche Regelungen hat der Gesetzgeber getroffen, um die Interessen der Erkrankten zu wahren? Und schließlich: Wie kann trotz des Verlusts der Sprache als Kommunikationsmedium ein Zugang zum Menschen mit Demenz gefunden werden?

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5. Alzheimer Symposium 2003:

"Alzheimer: Chancen nutzen!"

Infostand zum Alzheimer-Symposium
Im Rahmenprogramm gibt es weitere umfassende Informationen an den verschiedenen Infoständen

Bei einer bis heute unheilbaren Krankheit von „Chancen“ zu sprechen, mag auf den ersten Blick als billige Provokation, vielleicht sogar als Zynismus erscheinen. Wer Tag für Tag familiär oder beruflich Demenzkranke erlebt, kennt die Grenzen des medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Handelns nur zu gut. Und dennoch – machtlos sind wir nicht.

Mittlerweile verfügen wir über ein breites Repertoire medikamentöser, psychosozialer und pflegerischer Ansätze, mit denen wir nicht nur das Fortschreiten des geistigen Abbaus verzögern, sondern auch Begleitsymptomen wie Depression oder Aggressivität entgegenwirken können. Welche Chancen insbesondere Antidementiva, Selbst-Erhaltungstherapie, ein einfühlsamer Umgang und eine aktivierende Betreuung bieten, wollen wir mit diesem Symposium aufzeigen.

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4. Alzheimer Symposium 2002:

"Alzheimer: Die Würde bewahren"

Infostand zum Alzheimer-Symposium
Im Rahmenprogramm gibt es weitere umfassende Informationen an den verschiedenen Infoständen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im Grundgesetz. Würde bewahren die eigene und die der anderen. Das eine ist nicht ohne das andere denkbar. Dies wird insbesondere bei der Pflege Demenzkranker deutlich. Sie können sich meist nicht selbst vor Beschädigung ihrer Würde schützen. Das müssen andere für sie tun.

Unterbleibt diese Hilfe, kann die Würde alter, pflegebedürftiger Menschen nicht nur „angetastet", sie kann verletzt, mit Füssen getreten, ja, sie kann ihnen genommen werden. Jede Vernachlässigung der Pflege kommt einer Missachtung der Würde gleich. Ist es etwa menschenwürdig, wenn alte, behinderte Menschen dazu verurteilt sind, stumpf vor sich hin zu dämmern, wenn ihnen Psychopharmaka verabreicht werden, um sie „ruhig zu stellen", statt ihre noch vorhandenen Fähigkeiten zu aktivieren?

Die Alzheimer Angehörigen-Initiative hat es sich zum obersten Gebot gemacht, die Unverletzlichkeit menschlicher Würde zu achten, sie gerade den Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen bis in die letzte Phase dieser Krankheit zu erhalten. Inwieweit dies gelingt, hängt in hohem Masse vom gesellschaftlichen Umfeld ab, das hierbei oft Grenzen setzt. Vielleicht sollten wir uns der Worte Schillers erinnern, der von „der Menschheit Würde" sprach, die in unsere Hand gegeben ist und die es zu bewahren gilt. Bewahren heißt hier: nicht wegsehen, sich einmischen, Rahmenbedingungen einklagen, die auch Demenzkranken und ihren Angehörigen ein Leben in Würde ermöglichen.

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3. Alzheimer Symposium 2001:

"Alzheimer: Wie der Krankheit wirksam begegnen?"

Betreuungsgruppe
Nach Voranmeldung können die Demenzkranken zum Alzheimer-Symposium mitgebracht werden. Sie werden - wie in den Betreuungsgruppen - im selben Gebäude von vielen Helfern aktivierend betreut.

Allenthalben begegnet uns die Alzheimer-Krankheit, sei es im Fernsehen oder den Printmedien, im Freundes- oder Familienkreis, oder gar indem ein naher Angehöriger an ihr erkrankt ist. Diese Krankheit, die dem Betroffenen alle erworbenen Fähigkeiten eines langen Lebens nimmt, macht uns Angst. Sie bedroht auch die Angehörigen der Demenzkranken. Sie müssen der Krankheit nicht nur ihre ganze Kraft und Zeit opfern, sondern häufig auch ihre gesamten Ersparnisse. Zieht sich schließlich noch der Freundeskreis zurück, so bleibt der Pflegende mit dem Kranken hilflos und ratlos allein.

Wie sollen wir der Alzheimer-Krankheit begeg-nen? Ignorieren, Leugnen, Rückzug sind keine wirksamen Bewältigungs-Strategien.

So lange wir die Ursachen dieser Volkskrankheit nicht erforscht haben, können wir ihr nur wenig entgegensetzen, um ihr nicht irgendwann selbst zum Opfer zu fallen.

Was tun, wenn aber ein naher Angehöriger an einer Demenz erkrankt ist? Das Symposium will helfen, Wege aufzuzeigen, wie wir der Alzheimer-Krankheit wirksam begegnen können, auf medizinischem, rechtlichem, pflegerischem und politischem Wege.

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2. Alzheimer Symposium 2000:

Alzheimer: Mit der Krankheit leben

Podium zum 1. Alzheimer-Symposium in der Urania
Nach den 20-minütigen Vorträgen sind 10 Minuten zur Diskussion vorgesehen.

Wissenschaftler und Ärzte bemühen sich intensiv, eine Demenz, z.B. vom Typ Alzheimer, so früh wie möglich zu diagnostizieren. Je frühzeitiger dieser ständig fortschreitende Krankheitstyp erkannt wird, desto wirksamer ist eine medikamentöse Therapie. Die pharmazeutische Therapie entfaltet ihre Wirkung aber erst dann voll, wenn sie durch weitere Maßnahmen gestützt wird. Hierzu gehört an erster Stelle die Aktivierung der noch vorhandenen Fähigkeiten. Selbständigkeit fördern, heißt zugleich, das Selbstbewußtsein zu stärken, Bedürfnisse zu berücksichtigen und Gefühle zu achten.

Nach der Diagnose Alzheimer fragen sich die Betroffenen und ihre Angehörigen: "Wie soll es jetzt weitergehen?"

Wurde die Krankheit im Frühstadium diagnostiziert, können noch rechtzeitig notwendige Entscheidungen getroffen werden, für die es u.U. schon bald zu spät ist.

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament können jetzt noch unter Einbeziehung des Kranken geregelt werden. Finanzielle Angelegenheiten müssen geklärt und Versicherungen informiert werden. Insbesondere ist das Thema Autofahrern zu regeln, bevor ein Unglück passiert.

Das Symposium hilft, das Notwendige zu tun, um mit der Krankheit zu leben, statt aussichtslos gegen sie anzukämpfen.

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1. Alzheimer Symposium 1999:

Alzheimer: Durchsetzen, was die Kranken und ihre Angehörigen brauchen!

Ursprünglicher Veranstaltungsort: Urania
Die ersten drei Alzheimer-Symposien fanden in der Urania statt.

Das Symposium zeigt Ansätze, die helfen können, die schwierige Betreuung und Pflege Demenzkranker zu erleichtern. Es nennt aber auch die Widrigkeiten, die eine Umsetzung hindern und gibt Tips zu deren Überwindung.

Besonders das Frühstadium einer Demenz, z.B. der Alzheimer-Krankheit, ist meist für alle Beteiligten äußerst belastend. Angst, Hilflosigkeit, Vereinsamung, Rückzugsverhalten und Überforderung kennzeichnen die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen. Leicht werden die ersten Anzeichen übersehen oder bagatellisiert. Dann geht wertvolle Zeit verloren, in der den Betroffenen am besten geholfen werden könnte und wichtige Entscheidungen getroffen werden müßten.

Neben den krankheitsbedingten Belastungen begegnen den Betroffenen oft zusätzliche Widrigkeiten: Teilweise stellen Ärzte oberflächliche Diagnosen und verweigern die Verschreibung von Medikamenten zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, Pflegekassen reagieren schleppend oder bewilligen keine Pflegestufe, Pflegepersonal ist im Umgang mit Demenzkranken kaum ausgebildet, Tagesstätten und Heime lehnen die Aufnahme umtriebiger, aggressiver Patienten ab, Krankenhäuser und Rehakliniken überfordern Demenzkranke oder stellen sie medikamentös ruhig.

Deshalb möchte das Symposium vermitteln, wie Sie sich in diesen oder ähnlichen Situationen behaupten können.

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